XWir verwenden Cookies für die Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Webseite stimmen Sie deren Verwendung zu. Details ansehenWir verwenden Cookies. Wenn Sie weitersurfen stimmen Sie der Nutzung zu. Details ansehen

Altenbruch

Urlaub in Cuxhaven: Altenbruch

Seit dem 1. Juli 1972 ist Altenbruch ein Stadtteil von Cuxhaven, etwa 6 Kilometer von der Stadt entfernt. Bei Altenbruch handelt es sich um ein so genanntes Straßendorf, das sich über eine Länge von 15 Kilometern hinzieht. Erstmals erwähnt wurde Altenbruch in einer Urkunde aus dem Jahr 1280, in der ein Pfarrer für das Dorf benannt wurde. Damals handelte sich noch um eine selbstständige Siedlung, die vermutlich durch die Eindeichung der Elbe – Altenbruch liegt etwa 1 Kilometer vom Elbdeich entfernt – entstand.

 

Ferienwohnungen und Ferienhäuser in Altenbruch buchen

Sehenswürdigkeiten in Altenbruch

Die Gemeinde beheimatet einen der so genannten „Bauerndome“ der Gegend. Die aus dem 13. Jahrhundert stammende romanische Feldsteinkirche mit ihren Doppeltürmen, wurde mittels einer Spende der reichen Altenbrucher Schwestern Anne und Beate gebaut, und ist heute noch ein Schmuckstück der Nordseeküste - eine vergleichbare gibt es nicht.
Im Kirchturm des Bauerndoms befand sich früher das Landesarchiv mit dem Landessiegel. Dieses Landessiegel zeigte den heiligen Bischof Nikolaus, den Schutzpatron des Landes Hadeln – er ist übrigens auch auf dem Wappen des Landes Hadeln und des Landkreises Cuxhaven zu sehen. Die Einmaligkeit dieser Kirche wird an ihrer Inneneinrichtung deutlich. 1727 wurde sie als Backsteinrohbau erneuert. Die kostbaren gotischen Altarschreine aus dem 15. Jahrhundert sind die bedeutendsten Arbeiten dieser Art im Norddeutschen Raum. Im Chor von 1710 und im Altarraum befinden sich Priechen, mit Rankenwerk und Wappen geschmückte logenartige Pastoren- und Patronatssitze. Als der in seiner Zeit (1650) sehr berühmte Bildschnitzer Jürgen Heydtmann von Holstein nach Otterndorf kam, schuf er auch für diese Kirche verschieden Kostbarkeiten, wie die stupsnäsigen Putten und den Holzaufsatz des Taufkessels.

Ebenfalls sehenswert ist die Dicke Berta, ein restaurierter Leuchtturm, der in früheren Zeiten als Richtfeuer diente.