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Wattenmeer

Wattenmeer - Einzigartiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen

Wattenmeere befinden sich immer in küstennahen Gebieten, die stark unter dem Einfluss der Gezeiten stehen. Bei starken Schwankungen des Wasserstandes durch Ebbe und Flut wird der Bereich nahe der Küste dabei zweimal täglich überflutet und liegt zweimal trocken. Die Flächen, die bei Ebbe trocken liegen, werden als Watt bezeichnet. Vor allem die Nordsee ist starken Gezeiten unterworfen, so dass man das Wattenmeer überall an der deutschen, dänischen und niederländischen Nordseeküste findet.

Das Wattenmeer bietet einen besonderen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. So findet man hier in Anlehnung an die "Big Five", die man bei Safaris in Afrika zu sehen hofft, die so genannten "Small Five" – den Wattwurm, die Gemeine Herzmuschel, die Gemeine Strandkrabbe die Gemeine Wattschnecke und die Nordseegarnele. Wenn man die Augen bei einer Wattwanderung offen hält, wird man bestimmt das ein oder andere Mitglied der Small Five entdecken. Weiterhin rasten und brüten im Wattenmeer zahlreiche Vögel, die hier eine Menge Nahrung finden.

Seit einiger Zeit ist der Lebensraum Wattenmeer bedroht, vor allem durch menschliche Einflüsse. Da es sehr empfindlich auf äußere Einflüsse reagiert, gibt es immer mehr Initiativen zum Schutz des Wattenmeeres. 2009 wurde es wegen seines einzigartigen Ökosystems zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Seit 1986 gehört das Gebiet zudem zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Eine Wattwanderung sollte in keinem Cuxhaven Urlaub fehlen. Besonders beliebt sind geführte Wattwanderungen, in denen man viel über das einzigartige Ökosystem mit seinen zahlreichen Pflanzen und Tieren lernt.